Unerreichbare Idole

Wenn man mit etwas beginnt, dann meist (und hoffentlich!) mit den berühmten Flammen am Herzen. Es ist wie junge Verliebtheit: erstmal ist alles neu, aufregend und Unebenheiten spielen überhaupt keine Rolle. 

Ich habe es schon immer so gemacht, dass ich beim Eintritt in ein neues Thema erstmal in die Buchhandlung gestiefelt bin und mir die beste und wenn nötig teuerste Literatur gekauft habe, derer man dort habhaft werden konnte. 

Die wurde dann blitzartig verschlungen, geradezu aufgesogen und ohne Rücksicht auf Verluste mit Notizen, Querverweisen und wilden Randbemerkungen versehen. Dabei wurden diese Bücher und Magazine sehr sichtbar zu einem Teil meiner Selbst, niemand sonst hätte je wieder damit arbeiten können.

Wenn man nun so richtig in einem Thema aufgeht und 'die Szene' kennenlernt, kristallisieren sich einige wenige Leitbilder heraus, die zu übertreffen oder auf Augenhöhe zu erreichen völlig aussichtslos erscheinen. Erschwerend kommt hinzu, dass man nun GANZ ÄHNLICH DENKT UND SPRICHT, wie die Vorbilder.

 

Je unerreichbarer dein Idol, desto besser.

 

Nehmen wir an, du interessierst dich für Marketing und schwärmst für Seth Godin oder liebst Handlettering und bist bezaubert von Jessica Hische – du kannst, soviel du magst, von Idolen solchen Formats lesen und aufsaugen, ohne das sie deine eigene Arbeit verwässern würden. Die Inspiration jedoch ist immens. 

 

 

JETZT KOMMT'S.

 

Steigst du jedoch tief in die Arbeit von Leuten ein, die zwar gut, jedoch 'lediglich' (ohne Hochmut, bitte!) tapfere, tägliche Mitstreiter sind, so besteht leicht die Gefahr, deren Themen, Wortlaut und Färbung anzunehmen. Da du jedoch deine Mitbewerber bei der Recherche zu einem neuen Thema intensiv betrachten MUSST, will der richtige Zeitpunkt getroffen sein, AN DEM DU DICH VON IHNEN LÖST und selber forschst und sendest.

Zu dieser Betrachtung wurde ich inspiriert, während ich einem der mittelgroßen SEO-Vorbilder auf Twitter folgte. Neil Patel ist nämlich nicht nur SEO-Suchmaschinenmensch, er denkt auch außerhalb der eigenen Box.

Neil Patel sagt es auf Twitter.png

Neil schreibt: 

"Es ist schwer, deine Konkurrenz zu schlagen, wenn (oder während) du sie kopierst."

 

Denn am Ende wirst du Erfolg nur in deinem ganz eigenen Stil und Sinn erfahren. Wie immer lernt es uns: 

 

Sieh erst nach rechts und links, dann gehe deinen Weg geradeaus und SEI DU SELBST. 

In diesem Sinne – gib’ alles!

Je unerreichbarer dein kreatives Idol, desto besser.
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