Ultimativer Leitfaden für SEO-wirksame Inhalte

der Amerikaner verwendet eine schöne Metapher, um den uninspirierten Vorgang zu beschreiben, wenn man einer planlosen Tätigkeit halbherzig nachgeht. Das Idiom ist

"throwing pasta at the wall …
and watch if anything sticks"

– es erzeugt das Bild von jemandem, der weichgekochte Nudeln an die Wand wirft, um gelangweilt dabei zuzusehen, ob die an der Wand kleben bleiben oder nicht.

Genau dieses Bild der Beobachtung von zufälligen Erfolgen einer PLANLOSEN VORGEHENSWEISE hat mit einiger Wahrscheinlichkeit schon jeder erlebt, der je einen unterhaltsamen Newsletter betreiben wollte.

Auf Knopfdruck tolle Inhalte raushauen, das wär' mal was! Content aus dem Schlaraffenland gibt's aber nicht – gute Inhalte waren schon immer harte Arbeit.

Ökonomisch gesehen ist die Vorgehensweise, einfach mal was herzustellen und zu schauen, ob ein Treffer dabei ist, eine TOTALE KATASTROPHE. Ich kann mich technisch und strukturell noch so ausgetüftelt aufstellen wie ich will – nützliche, relevante und hilfreiche Inhalte, die deine Leser und die Suchmaschine gleichermaßen lieben, brauchen unendlich viel Liebe. Und Hirnschmalz.

Es ist so offensichtlich ineffektiv,
dass es weh tut.


Um dieser Falle zukünftig zu entkommen, habe ich die Inhalte meiner kraftvollsten Informationsquellen sorgfältig studiert und dabei ein Muster festgestellt.

Die produktivsten & effektivsten Medienproduzenten

zeichnen sich durch 2 herausragende Merkmale aus:

 

1. Sie sind durchdrungen von ihrem Thema

Es fällt ihnen ganz augenscheinlich richtig leicht, unendliche Variationen auf ein- und dasselbe ('IHR') Thema rauszubringen. Kunststück – das äußere, also die sichtbar werdenden Medien folgen ganz einfach dem inneren Antrieb, der Begeisterung für die eigene Sache.

Dieses sollte ohnehin die Grundvoraussetzung jedes Detail sein, von dem du sprichst und nur so kannst auf dieser Basis VIRTUOS VORANKOMMEN.


2. Sie bilden Content Cluster

Jetzt kommen wir auf den Punkt: auch, wenn es im Grunde selbsterklärend ist, führen die Botschaften der viel-Produzenten und Punktlander immer wieder zu denselben Schlüssen; landen auf demselben Punkt.

Das gesamte Konstrukt und Geflecht aus kleinen Hinweisen, hilfreichen Handreichungen, Analysen, Ideen, Interviews und Praxisberichten ruhen, sobald man sie einmal ihrer Art nach gruppiert hat, auf nur einer handvoll SÄULEN.

 

Daher heißt es im Marketingsprech auch
PILLAR CONTENT

 

Weil es aber langweilig wäre, in einem Fundus von nur drei oder vier Inhalten jeden Monat praktisch das Gleiche zu erzählen, werden diese Säulen aus kernverwandten Inhalten gebildet, die aber stets auf den stabilen Kern der Säule verweisen.

So eine Ansammlung auf die Grundpfeiler des jeweiligen Themas gerichteter Inhalte wird daher als CONTENT CLUSTER beschrieben – übersetzt wäre das wahrscheinlich so etwas wie 'Verdichtete Inhalte', 'Verwandte Inhalte' oder ein 'Inhalts-Verbund'.

 

Wenn man im nächsten Schritt den Blick darauf wirft, wie Content Cluster konstruiert sind, so erkennt man, dass sie geschaffen wurden, um sowohl vom PUBLIKUM, als auch GOOGLE geliebt zu werden. 

Ein Content-Cluster ist EINE MAGISCHE TECHNIK, und zwar auf eine sehr systematisierte Weise. Content-Cluster bauen
1. deine Autorität online auf, dienen
2. als unschätzbare Ressource für Suchende und
3. machen Google super glücklich! Sie erfüllen also gleich drei Aufgaben auf einmal – und das ist nun endlich der Grund für meine heutige, flammende Hymne. 

So einfach das Konzept auf dem Papier auch aussehen mag, so kenne ich natürlich auch die Stimmen von Kunden und Studenten, die mir vorhalten, es sei ein beeindruckendes, aber eben theoretisches Modell – nicht greifbar genug, um es in die Tat umzusetzen. Ich verstehe definitiv, wie es sich anfühlt, vor der KONSTRUKTION EINES GRUNDPFEILERS zu stehen.

Aber. 

 

Jedesmal, wenn ich die Struktur plastisch aufzeige, macht es einfach Klick und sie sind in der Lage, es zum Laufen zu bringen.

HIER IST EIN BEISPIEL FÜR EIN CONTENT-CLUSTER,
DAS JEDER KLAUEN UND FÜR SICH ANPASSEN KANN:

1. Ultimativer Leitfaden für … [ ein allgemeines Thema ]

2. Fünf Geheimnisse für [ ein ersehntes Ergebnis ]

3. [ Anzahl ] Beispiele für [ dein Thema ]

4. Solltest du [ X Dinge ] tun, die mit deinem Thema einhergehen? 

5. Hast du Schwierigkeiten, [ X ] zu finden? Versuche dies!

6. Ist [ X ] einfach/schwer/aussichtsreich?

7. Top-5-Gründe für [ X ]

8. Was ist der beste Weg zu [ Aspekt deines Themas ]?

9. Dies vs. Das

10. FAQ: [ 5-7 häufig gestellte Fragen werden beantwortet ]

 

ABER RASMUS – WILLST DU WIRKLICH,
DASS ICH ZEHN INHALTE SCHREIBE?

Nun ja... nicht heute, aber mit der Zeit. ES IST EIN PLAN, auf den man hinarbeitet. Je mehr Inhalte du erstellst, desto einfacher wird es und man wird sich um so weniger Gedanken über Details machen, je tragfähiger der Grundpfeiler wird, während du deine Message und den Prozess der Erstellung dieser Inhalte fortlaufend verfeinerst.


So gesehen schreibst du nicht 10 Inhalte, sondern SOLANGE 10 und mehr Inhalte, bis deine Säule zu einem tragenden Inventar deiner Suchplatzierung geworden ist. 


Natürlich liegt es in deinem Thema sowie deinen Interessen und Fähigkeiten, welche Medien du verwendest – sehr schöne Content Cluster lassen sich auch AUF YOUTUBE beobachten, wo aufeinander aufbauende Anleitungen nacheinander ablaufen und allesamt auf dieselbe, tragende Grundlage verweisen. Videos haben zudem den Vorzug, dass sich TRANSSKRIPT UND PODCASTS daraus ableiten lassen , was ihren Nutzen nochmals steigert.

 

In der Academy wird das oben beschriebene Content Cluster in Vorlesung 8 in einem Video mit Fallbeispielen vorgestellt. Wenn du EIN PDF MIT BLITZANLEITUNG fürs nächste Marketing-Meeting brauchen kannst, SCHREIB' MIR UNTEN EINE MELDUNG und ich schicke es dir.  

Bevor du also weiter Spaghetti an die Wand wirfst… baue DIE drei oder vier tragfähig(st)en deiner Kernaussagen und Vorzüge zu kraftvollen Säulen auf und sortiere deine Inhalte in Content Clustern. 

 

Da mein eigenes Bekenntnis zum Content Cluster genau so jung wie dieser Beitrag ist, kann mich nun jeder von euch dabei beobachten, wie ich dieses fortan bei kreativling umsetze –

 

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