Der Digitale Werkzeugkoffer

Wenn es irgendetwas gibt, das ich am Online-Business so RICHTIG liebe, dann ist dies, dass ich von Berufs wegen unendlich viele Programme testen darf. Denn wie bei einem 'richtigen' Handwerk kommt es auch im Online-Business sehr auf die Qualität der eingesetzten Werkzeuge an.


Gibt es Alternativen zu Zoom?
Wo soll meine Email-Liste leben?
Wer hat lizenzfreie Bilder?


Das sind Fragen, die mir immer wieder große Freude bereiten. Das Aufregende am App-Testen ist, dass alle Programme mit einer Art von Personality daherkommen und oft nur eine einzige herausragende Eigenschaft haben, die sie am Ende gegen die Konkurrenz siegen oder verlieren lässt.

Es ist also nicht viel anders, als auf eine Party zu gehen. Und weil ich gern auf Partys gehe, ist der Programmordner meines Rechners neben Mark Zuckerbergs Datenbank einer der gefühlt schnellst wachsenden Orte im Internet.


Bemerkenswert ist, dass ohne Ausnahme jedes Programm irgendwo eine Eigenschaft hat, die es am Ende gegen die Konkurrenz siegen oder verlieren lässt.


Es fasziniert mich unendlich, wenn sich MAL WIEDER ein Startup darauf geworfen hat, die üblichen Platzhirschen im To-Do-Listen-, Dateitransfer- und Screenshotmachen anzugreifen.

Auch spielt DIE HERKUNFT DES PROGRAMMS einen größeren Einfluss, als man es sich üblicherweise klarmacht. Chinesische und koreanische Programme haben in ihren Strukturen einen anderen Blickwinkel auf Funktionalität als US-Amerikanische, bei denen dann nochmal bemerkenswert ist, ob sie von der Ostküste (Squarespace, Podia, Samcart) oder Kalifornien (Apple, Adobe, Kajabi) stammen.

Das kann man natürlich nicht verallgemeinern,  denn viele Unternehmen haben Niederlassungen an beiden Küsten – aber wer da mal hin fühlt, weiß schon, was ich meine. Selbstverständlich haben auch irische, isländische und indische Softwareschmieden ihre eigene Personality.


Für mich selber hatte ich irgendwann vor 10 Jahren mal beschlossen, dass ich keine Anwendung mehr installiere, die mich nicht auch ästhetisch anspricht. DIESES AUS DER ANNAHME HERAUS, dass es für jedes unansehnliche Programm unter Garantie ein gefälligeres gibt, das man eben nur noch nicht kennt.

Entstanden ist diese Annahme aus einer wochenlangen Recherche nach dem für meine Ansprüche besten Video-Bearbeitungsprogramm, Es sollte unbedingt eine Reihe von Funktionen: kein Abo-Modell, abwärtskompatibel bis MacOS 10.11.6 El Capitan, frei platzierbare Texteinblendungen in jeder gewünschten Schriftart sowie Untertitel.

 

FALLBEISPIEL VIDEOBEARBEITUNG

Bei der Videobearbeitung stößt man – na klar – sofort auf Adobe PREMIERE PRO sowie AFTER EFFECTS aus demselben Hause. Die sind aber so komplex, dass man erst nach monatelanger Lernkurve virtuos damit umgehen kann.


Es muss etwas Einfacheres her. Die nächstliegenden Programme sind populäre Gassenhauer: Wondershare FILMORA9 und CAMTASIA. Filmora ist wunderbar und ich hoffe, sie werden den liebevollen Übersetzungsfehler "Glückwünsch!" niemals finden und ausmerzen.

 

FILMORA9 hat aber grauenhafte 'muscle memory' Klickfolgen eingebaut (klick – timeline ganze Länge – klick Detail – Einstellungen – Zoom – klick timeline), da knackt die Hirnrinde und wenn dann noch die Audio-Einstellungen wie Hüpfkästchen auf dem Schulhof – vor-zurück-vor sind, macht das Ganze keinen Spaß.

CAMTASIA hingegen ist aufgeräumt wie ein Schweizer Taschenmesser, doch leider sind die Werkzeugleisten auch löchrig wie Schweizer Käse. Audio Einstellungen sind vorhanden, leider finden sich darin nur drei Schalter für Anpassungen (viel – mittel – wenig) sowie das Ein- und Ausblenden der Audiospur, dieses wiederum ohne Anpassung der Übergangslänge. So ein wunderschönes Programm – und so viele Lücken.

Als Macintosh-Mensch findet man sich eher bei iMOVIE wieder. Die Apple Werkzeuge der 'iWorks' Grundausstattung haben auch ihre Macken, aber Junge, Junge funktioniert das Zeug flüssig.

Trotzdem gibt es ober- und unterhalb des sichtbaren Spektrums bekannter Anwendungen in JEDEM Segment immer noch weitere – ich nenne für den Videobearbeitungs-Bereich mal DA VINCI RESOLVE, SCREENCAST-O-MATIC, SCREENFLOW, INVIDIO oder MOOVLY – und das sind jetzt nur die naheliegenden.

Jedes Programm hat seine Nische und an irgendeiner Stelle musst du entscheiden, ob der Punkt, an dem die Magie der Programmierer versiegt, mit deinem Nervenkostüm vereinbar ist.
 

Die Top 3 Gründe, die eine Anwendung unbrauchbar machen:

 

1.

SOFTWARE AUS USA gibt's oft nur auf Englisch und Internationalisierung wird da gerne mal entweder völlig ignoriert oder superlieblos übersetzt. Ich habe 2 Jahre lang ein erbittertes Battle mit Podia geführt, bis die endlich begriffen hatten, dass die Übersetzung von 'Ready to dive in?' eben nicht gleich 'Bereit zum Tauchen?' ist. Sofern das auf der Bedienoberfläche passiert, ist das ja noch lustig, aber sobald du im Formular einer Terminvereinbarung nicht auf die hierzulande korrekte Datumsformatierung umschalten kannst oder deine Abonnenten abwechselnd geduzt und gesiezt werden, macht dies das Programm einfach unbrauchbar. PODIA etwa hat da so seine Tücken.

 

2.

Dann Werkzeuge, die kraftvoll und vielseitig, aber irgendwie VOM STIL HER IN 2002 HÄNGENGEBLIEBEN sind. AUDACITY ist so ein Fall. Na gut, das ist Open Source und kostenlos, muss man fairerweise sagen, also schiele ich mal zu 'ZOOM' rüber. Unterirdisch. Ein pandemischer Irrtum.


3. 

Manche Software fühlt sich an, wie EINE WOCHE URLAUB IM VERGNÜGUNGSPARK. Superliebevoll durchdacht und nach zwei Tagen springst du aus dem Fenster. (Oh nein, HELLOWOOFY, wir lieben dich trotzdem …)



Sind nun alle Software-Werkzeuge in meinem Digitalen Werkzeugkasten wunderschön und makellos funktional?

Mitnichten! Aber es sind diejenigen ihrer jeweiligen Klassen, mit denen zu arbeiten vorhersagbare Ergebnisse erzeugt. Es ist einigermaßen leicht, eine Linkliste mit 220 Links in Umlauf zu bringen, aber 220x verantwortungsvoller, eine kuratierte Liste sinnvoll ineinandergreifender Empfehlungen aufzustellen.

 


Die von mir ins Licht gehobenen Anwendungen zeichnen sich durch jeweils mindestens eine, meist mehrere DIESER UNERLÄSSLICHEN TUGENDEN aus:

✔ eine BENUTZEROBERFLÄCHE, mit der zu arbeiten jedes Mal Freude macht

✔ es ist seinem Wesen nach INTUITIV aufgebaut und wenn nicht, gibt es

✔ eine wirklich hilfreiche DOKUMENTATION – oder besser:

✔ roboterfreien Kundendienst mit menschlicher CHAT BOX

✔ DSGVO-konforme Datenschutzvorkehrungen

✔ irgendetwas, das man so nirgendwo sonst SO bekommt

✔ idealerweise eine kostenlose TESTVERSION oder einen Free-Plan

✔ der Glücksfall ist, wenn es einfach SPASS macht, damit zu arbeiten

✔ und es HÄLT, WAS ES VERSPRICHT.

 


Was ist drin im Digitalen Werkzeugkoffer?

In einem Satz: alles, was du brauchst, um Content für Social Media und Online-Kurse herzustellen und zu pflegen und ein komplettes Online-Kurs-Berufsbild zu befeuern.

Es sind die praktikabelsten und nervenschonendsten Anwendungen, die mir in den jeweiligen Segmenten begegnet sind PLUS einiger Spezialanwendungen, die mir das Leben mit ihrer einzigartigen Detailfunktion derart dramatisch verbessern, dass ich keine Ahnung habe, wie ich ohne sie bis hierher gekommen bin.

Niemand, der diese Liste in die Hände nimmt, wird keine Bereicherung darin finden. DAS IST MEIN ERKLÄRTER ANSPRUCH.

 


Was ist nicht drin?

Den Bereich Website-Erstellung / CMS WEBSITE-BAUKÄSTEN und EXTENSIONS für Chrome habe ich nicht einsortiert, weil das eine (die Website-Erstellung) mehr wie der leere Werkzeugkasten selbst ist und die Extensions eine eigene Platzierung in einem Extensions-Werkzeugkasten verdient haben. Immer eines nach dem anderen, bitte.

 


Welche Kategorien hat der DIGITALE WERKZEUGKOFFER?

✔ ONLINE-KURS Plattformen, die dir Freude machen werden

✔ TEAMWORK- & Collaborations-Verwaltungen, die Freude machen

✔ PRÄSENTATION per Folien wie mit PowerPoint, aber ohne PowerPoint

✔ EMAIL-Systeme, die DSGVO Konform, kraftvoll und vielseitig sind

✔ Kaskadierende Abverkaufs-Leitsysteme = FUNNEL

✔ GRAFIK-Anwendungen, in deren Kombination eifach alles gelingt

✔ FARBEN und Farbverwaltungssysteme

✔ TEXT Hilfsprogramme, ohne die Texte nur halb so flüssig entstehen

✔ AUDIO Hilfsprogramme, die einzigartige Sachen können

✔ PODCAST-Anbieter, die aus der unendlichen Liste herausragen

✔ VIDEO SCREEN RECORDING für Aufnahmen laufender Inhalte

✔ VIDEO EDITING zum Schneiden, Vertonen, Editieren

✔ VIDEO LIVE um Gruppentreffen zu organisieren. Zoom, klar. Und sonst?

✔ VIDEO HOSTING zur Veröffentlichung des fertigen Filmmaterials

✔ FOTO STOCKMATERIAL für schnelle Visuals ohne Preisschild

✔ FOTO BILDBEARBEITUNG ohne Abofalle


Der Digitale Werkzeugkoffer besteht, pragmatisch gesehen, aus lediglich einem einzigen PDF mit Links darauf. Dieses beinhaltet je Kategorie zumeist zwei bis fünf Einträge derjenigen Empfehlungen, bis zu deren Auffinden ich ganz ungelogen zum Teil jahrelang im Dunklen getappt bin.


Es ist doch so, dass ein Geschenk nur dann wirklich richtig gut ist, wenn es so tief von Herzen kommt, dass es zu verschenken direkt ein bisschen weh tut.


Das ist hier der Fall und aus diesem Grund habe ich es zu meinem LIEBLINGS-FREEBIE gemacht. Diesen Digitalen Werkzeugkoffer gibt es als Grundausstattung für jede:n, der/die sich für einen Platz auf meiner Mailing-Liste einträgt.


"Ich BIN schon auf der Mailing-Liste und möchte AUCHdas Freebie haben!!"


Kein Ding. Du kannst Dich einfach mit der bereits eingetragenen Adresse NOCHMAL anmelden, ohne dass du eventuell zweimal auf der Email-Liste eingetragen wirst.


Falls das bei Dir so ist, bitte

HIER ENTLANG ZUM FREEBIE-DOWNLOAD –

es ist der übliche Weg: Email eintragen > Vorname dazu > abschicken > Posteingang checken > Adresse bestätigen > kurz warten > eine weitere Mail mit Download-Link erhalten und du bist im Klub.


Solltest du die E-Mail nicht bekommen, melde dich bitte jederzeit per Mail, Telefon oder im Kommentarfeld hier unten bei mir.

 

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